|
Das ist natürlich falsch !
*handhebtzumSchwur*
*fingerderanderenHandhintermRückenkreuzt*
Aber von vorne:
Ich zog um und stand auf dem Münchner Arbeitsamt, wo man mir mitteilte, daß ich mit einer Sperre des Arbeitslosengeldes rechnen müssteweil ich meinen Job in Hessen selbst gekündigt hatte. Mein Einwand, das 900km Arbeitsweg jeden Tag zuviel wären, war kein gutes Argument, aber meine Aussage zu meinem Lebensgefährten zu ziehen schon eher Das war aber nur kurzfristig so, denn als ich auf die Frage nach einer baldigen Eheschließung antwortete, das ich erstens noch verheiratet sei und zweitens nicht wüßte, ob ich sowas nochmal machen würde, brach die heile, christliche bayrische Welt meines Arbeitsvermittlers zusammen. Sowas aber auch ......!
Ein Jahr lang habe ich Bewerbungen geschrieben, kreuz und quer durch alle Jobs. Es tat sich nichts Klar, hätte mich ein Händler meines Fabrikats genommen, denn ich hatte alle erforderlichen Schulungen, die er für seine Mitarbeiter nachweisen muss. Aber als freier Autoverkäufer auf Provisionsbasis in einer fremden Stadt, aus dem Alter für diese Risikobereitschaft bin ich raus.
Über das Arbeitsamt machte ich eine Umschulung zur Naturkost-Verkäuferin, fand einen Job in einer Bio-Vollwertbäckerei und verkaufe nun Semmel statt Autos. Es ist ein Beruf, der mir Spass macht, obwohl mir das lange Stehen und die ständige Anwesenheit der kalorienhaltigen Auslagen Probleme macht
|
|